Freiverkauf » Graphik » Objekt-Nr.: 157647

Kategorie : Graphik
Technik : Radierung
Material : Papier
Art: : Hafenbilder
Land: : Deutschland
Alter: : 20. Jahrhundert

Limit
:
40,00 €

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Otto Eglau (1917 - 1988) - Farbradierung/Bütten, "Buhnen", (19)76

unten rechts signiert und datiert, links Auflage "26/100", mittig betitelt, guter Erhaltungszustand, ungerahmt, Plattenmaße: 29cm x 21cm, Blattmaße: 53,5cm x 38cm

Otto Eglau (1917 - 1988)

geboren am 20.4.1917 in Berlin-Karlshorst - gestorben am 23.2.1988 in Kampen auf Sylt

Deutscher Landschaftsmaler und Graphiker. Nach Militärdienst und Gefangenschaft 1947-53 Studium an der HBK Berlin bei Oskar Nerlinger, Max Kaus und Wolf Hoffmann. 1947-53 Dozent für Freies Malen und Zeichnen an der TU Berlin. Ab 1951 ausgedehnte Studienreisen nach Spanien, Griechenland, Portugal, Schweden, Tunesien, Japan, Hongkong, Macao, New York und Frankreich. Mitglied der Künstlergruppen Junger Westen und Der Ring. Zahlreiche Auszeichnungen. 1962-63 auf Einladung des Goethe-Institut in Japan, 1968 Studienaufenthalt in Ekely, Oslo, 1970 in Nepal. Professur 1969-76 und 1980 an der Internationalen Sommer-Akademie in Salzburg. Zeitlebens in Berlin ansässig und unterhielt am Lietzensee eine Radierwerkstatt. 1976 kaufte er sich in Kampen ein Atelier-Haus. War in erster Linie Graphiker, der es in der Farbradierung zu internationaler Anerkennung brachte. Vereinfachung und Konzentration auf das Wesentliche sind charakteristisch für seine Malerei in Öl, Aquarell, Radierung und Holzschnitt. Die frühen "technischen Landschaften" werden durch Hochspannungsmasten oder Bahnanlagen bestimmt, die für ihn Symbole des Industriezeitalters waren. 1951 kam er erstmals nach Sylt. Immer wieder variierte er das Thema der Strand-, Dünen- und Wattlandschaft und führte die Darstellung bis an die Grenze der Abstraktion. Die Stadt- und Naturlandschaften sind stets menschenleer und von einer verhaltenen Farbigkeit. Durch die Begegnung mit der Kunst Japans erweiterte er seine Landschaften ab Ende der 50er Jahre um Reis-Terrassen, Dschunken, Pagoden und Tempelpfosten (Torii). Wie kein anderer Künstler seiner Zeit verschmolz er das Erbe der europäischen Kunst-Tradition mit der kalligraphischen Leichtigkeit der Kunst des Fernen Ostens. Literatur: Vollmer, Band II (E-J).