Freiverkauf » Graphik » Objekt-Nr.: 154005

Kategorie : Graphik
Technik : Radierung
Material : Papier
Art: : Hafenbilder
Land: : Österreich
Alter: : 20. Jahrhundert

Limit
:
50,00 €

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Luigi Kasimir (1881 - 1962) - Radierung auf Papier, "Blick auf den Hamburger Hafen"

unten rechts bleistiftsigniert, originaler Erhaltungszustand, (Papier leicht wellig und teilweise mit Flecken), hinter Glas gerahmt, Plattenmaße ca.: 42cm x 60,5cm, Gesamtmaße: 86,5cm x 95,5cm, Versand: Spedition oder Abholer

Luigi Kasimir (1881 - 1962)

geboren am 18.4.1881 in Pettau (Südsteiermark) - gestorben am 5.8.1962 in Wien

Österreichischer Landschafts- Architektur und Vedutenmaler, Graphiker und Zeichner. Studierte von 1900-05 an der Wiener Akademie bei Siegmund L'Allemand und war von 1906-07 Schüler an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. 1905 veranstaltete er seine erste Ausstellung im Wiener Künstlerhaus und präsentierte Aquarell-Veduten. Zu diesem Zeitpunkt standen seine Arbeiten noch sehr unter dem Einfluß von "Rudolf von Alt". Nach kurzer Zeit fand er zu seinem eigenen, typischen unverwechselbaren "Kasimir-Stil". Er entwickelte eine völlig neue Technik der Farbradierung, welche die handkolorierten Schwarz-weiß -Radierungen des 19. Jahrhunderts ablöste. 1911 heiratet er die Malerin Tanna Hoernes. Einer der profiliertesten und produktivsten Graphiker Österreichs und gilt heute noch als der bedeutendste Schöpfer von Stadtveduten (bevorzugtes Motiv) des 20. Jahrhunderts. Er unternahm zahlreiche Weltreisen, welche durch seine einzigartigen schöpferischen Werke ihren Niederschlag fanden. Bis zu seinem Tod fertigte er ca. 2500 Kupferplatten an, kombiniert die verschiedensten Stichtechniken, so daß seine (meist farbigen) Blätter oft mehr den Charakter von Gemälden als von Graphiken haben. Kaiser Franz-Joseph persönlich ernannte ihn zum Professor der bildenden Künste. Seine Werke befinden sich in vielen großen Museen und Sammlungen in aller Welt, sowohl im Sitzungssaal des Pentagons in Washington, im englischen und belgischen Königshaus wie auch im Vatikan hängen seine Bilder. Literatur: Thieme Becker, Band XIX (Ingouville-Kauffungen).