Freiverkauf » Graphik » Objekt-Nr.: 153778

Kategorie : Graphik
Technik : Lithographie
Material : Papier
Art: : Landschaft
Land: : Österreich
Alter: : 20. Jahrhundert

Limit
:
150,00 €

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Oskar Kokoschka (1886 - 1980) - Farblithographie auf Papier "Hamburg", 1961

unten rechts Stempelsignatur, links ortsbezeichnet und datiert, Exemplar "A1207/2000guter Erhaltungszustand, hinter Glas, Blattmaße: 24cm x 32cm, Gesamtmaße: 50cm x 60cm

Oskar Kokoschka (1886 - 1980)

geboren am 1.3.1886 in Pöchlarn (Österreich) - gestorben am 22.2.1980 in Montreux

Österreichischer Maler, Graphiker, Zeichner, Modelleur und Dichter. 1905-09 Besuch der Kunstgewerbeschule in Wien, Beeinflussung durch die Werke von Klimt und van Gogh, erste expressive Dichtungen und Dramen entstehen, 1910 Kontakt zu den Künstlern der "Neuen Secession" in Berlin und Mitarbeit an Herwarth Waldens Zeitschrift "Der Sturm", wo er sein selbstillustriertes Drama "Mörder, Hoffnung der Frauen" veröffentlicht, 1911-14 Assistent an der Wiener Kunstgewerbeschule, 1911 Beginn der Freundschaft mit Alma Mahler, stellt mit Wassily Kandinsky und Franz Marc ("Der Blaue Reiter") in Berlin aus, 1913 Reise nach Italien, wo ihn besonders die Werke Tintorettos beeindrucken - es entsteht eine Gruppe religiöser Bilder und Zeichnungen, 1914 Trennung von Alma Mahler, 1916 Aufgrund einer schweren Verwundung wird er nach Wien entlassen - Begegnungen mit R.M. Rilke und H.v. Hofmannsthal, 1919-1924 Prof. der Akademie in Dresden, 1924-1931 zahlreiche Reisen in die Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Holland, England sowie nach Afrika und Vorderasien, auf denen Stadtansichten und Landschaften entstehen, 1931 Rückkehr nach Wien, 1934 unter dem Eindruck rechtsradikaler Bestrebungen emigriert er nach Prag, 1938 Flucht vor den Nationalsozialisten nach London, 1943 wird er Präsident der "Free German League of Culture", 1947 nimmt die englische Staatsbürgerschaft an, 1953 Übersiedlung nach Villeneuve am Genfer See, 1953-1963 leitet er die "Schule des Sehens" an der Salzburger Sommerakademie, gelegentlich betätigte er sich auch als Bildhauer und Kunstgewerbler - bemalte Skulpturen seiner Hand waren auf der Wiener Kunstschau 1908, für das Dresdner Alberttheater fertigte er die Bühnenbilder, siehe Thieme Becker