Freiverkauf » Graphik » Objekt-Nr.: 152994

Kategorie : Graphik
Technik : Lithographie
Material : Papier
Art: : Portraits
Land: : Deutschland
Alter: : 20. Jahrhundert

Limit
:
15,00 €

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Rudolf Fredderich (1886 - 1976) - Lithographie auf Papier, "Selbstbildnis", 1947

unten rechts bleistiftsigniert, verso betitelt und datiert, guter Erhaltungszustand, ungerahmt, Blattmaße: 42cm x 33cm

Rudolf Fredderich (1886 - 1976)

geboren am 28.3.1886 in Hamburg - gestorben am 25.5.1976 ebenda

Deutscher Maler und Graphiker. 1900-04 Lithographenlehre in Hamburg. 1907 tätig bei der Firma Friedländer. Bis 1910 Schüler von Friedrich Schaper. 1906-11 Studium an der Kunstgewerbeschule Hamburg bei Julius Wohlers, Johann Bossard, Willy von Beckerath und Carl 0. Czeschka. 1912 Studienreise nach Italien. 1914-18 Soldat. Ab 1919 freischaffender Künstler in Hamburg. Mitglied des Hamburger Künstlervereins von 1832. 1922 erste Einzelausstellung. Ab 1925 Zusammenarbeit mit Johannes Böse für die Griffelkunst (war der erste Hamburger Künstler, der für die Griffkunst arbeitete). 1930 Reise nach Sylt. 1927-1943 Lehrtätigkeit an der Meisterschule für Mode und an der Landeskunstschule Hamburg. 1933-45 angepasster Künstler (Monumentalmalerei). 1939 Heirat mit Mathilde Jerichow. 1941 Geburt der Tochter Brita. 1943 Verlust des Ateliers und vieler Bilder bei einem Bombenangriff. Auftrag der Kulturbehörde, die Ruinen zu zeichnen. 1944-45 Soldat. Nach dem Krieg freischaffend in Hamburg. Mitglied der Hamburgischen Künstlerschaft (ab 1962 Beteiligung an den Ausstellungen). Künstlerfreundschaft mit Frido Witte. Landschaftsbilder aus Norddeutschland (Heide, Sylt), z.T. mit symbolistischen und religiösen Bezügen, Bildnisse und Tierbilder. Zeichnungen, Holzschnitte, Radierungen. Der Nachlaß Fredderichs wurde nach dem Tode der Witwe im Hamburger Auktionshaus Kendzia aufgelöst (2001). Öffentliche Sammlungen: Museum für Hamburgische Geschichte. Literatur: Vollmer, Band II (E-J), Seite 151.