Freiverkauf » Gemälde » Objekt-Nr.: 154642

Kategorie : Gemälde
Technik : Öl
Material : Malkarton
Art: : Landschaft
Land: : Deutschland
Alter: : 20. Jahrhundert

Limit
:
950,00 €

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Friedrich Wilhelm Schwinge (1852 - 1913) - Öl auf Malkarton, "Heidehügel mit Person im Schatten hoher Eichen", 1903

unten rechts signiert und datiert, guter Erhaltungszustand, antik/goldfarbene Rahmung, Bildmaße: 56,5cm x 76,5cm, Gesamtmaße: 61cm x 82cm

Friedrich Wilhelm Schwinge (1852 - 1913)

geboren am 30.3.1852 in Hamburg - gestorben am 22.10.1913 ebenda

Deutscher Landschafts- und Marinemaler. Von 1878-84 studierte er an der Düsseldorfer Kunstakademie zunächst bei Hugo Crola und Heinrich Lauenstein und später bei Peter Janssen und Eugen Dücker. Nach der Ausbildung (1885) ließ er sich in Hamburg nieder, dort wurde er Mitglied des Hamburger Künstlervereins von 1832. 1886 erwarb der Hamburger Kunstverein vom ihm das Aquarell "Von der Elbe", dem weitere Ankäufe folgten. Studienreisen nach Holland, Norwegen, Schweden und Schottland. Seine größten Erfolge schöpfte er aus der niedersächsischen Flachlandschaft, die er u.a. bei dekorativen Ausmalungen neuer Schiffsriesen der "Hamburg–Amerika-Linie" ausstellte. Das er über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus bekannt wurde, hängt mit seinem bereitwilligen Eingehen auf den Geschmack seiner Kundschaft, wie auch seiner zahlreichen Schüler aus dem vornehmen asiatischen Bürgertum zusammen. Neben dem Landschaftsbild zählen Seemotive, aber auch Tier- und Figurengemälde zu seinen bevorzugten Themen. Landschaftsmotive insbesondere von Hamburg, der Elbe, den Walddörfern und der Lüneburger Heide in Öl, Aquarell, Tempera und Gouache. Aufträge: Wandgemälde für den Dampfer "König Friedrich August" der Hamburg-Südamerikanischen Dampfer-Gesellschaft. Ab 1900 regelmäßige Ausstellungen im Hamburger Kunstverein und der Hamburger Kunsthalle. Öffentliche Sammlungen: Altonaer Museum, Hamburg; Museum Braunschweig; Museum Lüneburg. Literatur: Thieme Becker, Band XXX (Scheffel-Siemerding), Seite 391 und Lexikon: Der Neue Rump, Seite 408.